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Über diese Terminabsage habe ich mit riesig gefreut!

26. Aug.
2 Min. Lesezeit

Meine Klientin schrieb mir wenige Tage vor ihrem Flug:

"Die dritte Sitzung brauche ich nicht mehr – mir geht es richtig gut und ich sehe dem Flug völlig entspannt entgegen."

Dabei hatte sie zuvor unter massiver Flugangst und Panik gelitten.

In nur zwei Sitzungen arbeiteten wir mit ursachenorientierter Hypnose. Statt uns ausschließlich mit dem Flug zu beschäftigen, folgten wir in Trance dem Gefühl der Angst zurück in ihrem Leben.

Dabei tauchten sehr intensive innere Bilder aus unterschiedlichen Lebensphasen auf:

Als etwa 8-Jährige fühlte sie sich in einem kleinen Raum voller fremder Menschen gefangen – ohne einen Ausweg zu sehen.

Mit ungefähr 4 Jahren erlebte sie ihre schwer kranke Mutter regungslos im Bett. Für das kleine Mädchen entstand die schreckliche Angst: „Meine Mama stirbt – und ich bin völlig allein und hilflos.“

Noch tiefer in der Trance entstand schließlich das Bild, bereits vor der Geburt nicht gewollt zu sein. Ein sehr emotionaler Moment, der sie tief berührte.

Wir bearbeiteten diese Erlebnisse Schritt für Schritt, bis die damit verbundenen Gefühle deutlich an Intensität verloren.

Dann kam der entscheidende Test:

„Stellen Sie sich jetzt Ihren bevorstehenden Flug so realistisch wie möglich vor.“

Flughafen. Einsteigen. Start. Höhe. Situationen, die früher Panik ausgelöst hatten.

Und?

Fast völlige Entspannung. Nur noch ein leichtes Kribbeln im Bauch.

Auch das konnten wir bearbeiten.

Zur Sicherheit vereinbarten wir noch einen dritten Termin kurz vor dem Abflug.

Vier Tage vor ihrer Reise sagte sie ihn ab. Nicht aus Angst – sondern weil sie sich so gut fühlte, dass sie ihn nicht mehr brauchte.

Solche Momente zeigen mir immer wieder, welches Potenzial ursachenorientierte Hypnose haben kann, wenn nicht nur das Symptom, sondern das Gefühl dahinter betrachtet wird.

✈️ Flugangst muss nicht bestimmen, wohin dein Leben dich noch führen darf.


 
 
 

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